Eindrücke von der Woche

Die BaseG hat begonnen!

Montag, 31. Juli

Heute ist offiziell der erste Arbeitstag für die 140 Garten- und Landschaftsbauer_innen, die zu Besuch gekommen sind. Schon früh am morgen geht es los, an acht verschiedenen Projekten bzw. Objekten wird gewerkelt. Mittendrin sind über 25 HandwerkerInnen beschäftigt, unseren zentralen Platz, an dem auch der Hofladen liegt, umzugestalten. Dabei kommen etliche Maschinen zum Einsatz, auch mehrere gleichzeitig … Die vielen Kinder am Platz und unserer Gäste tragen natürlich ordnungsgemäße Schutzkleidung 🙂

 

 

 

 

 

Eine weitere große Baustelle ist der Regenwasserteich, der für unsere Bioland-Gärtnerei als Wasserreservoir angelegt wird. Hier bereiteten die Arbeiter_innen alles vor, damit der Kies, der erst heute angeliefert wurde, weil der LKW am Freitag in einen Unfall verwickelt war, auch sofort verbaut werden kann.

In eines der vielen Gewächshäuser auf unserem Gelände haben wir ein Sanitärbereich mit Waschbecken und Duschen für unsere Seminargäste gebaut, den unsere Gäste auch gerne nutzen. Vom Dusch-Tunnel zum Klohaus wird ein Durchgangsbereich erstellt und das Klohaus-Dach wird begrünt.

Shakti leitet einen Workshop an, in dem Bilder aus Naturmaterialien entstehen, die wir dann für unsere Räume nutzen können bzw. von denen auch welche versteigert werden am Ende der BaseG. Mit dem Erlös können wir dann die Arbeitsmaterialien, von denen doch einige benötigt werden, finanzieren.

Ganz oben in der Priorität steht natürlich eine gute und ausreichende Essensversorgung, Auch dafür haben wir geeigneten Raum in einem unserer Gewächshäuser gefunden, der zu einer recht professionellen Küche umfunktioniert wurde. Schon am ersten Tag zeigt sich, dass die arbeitenden Gäste doch etliches mehr verzehren als “normale” Gäste – die Küche muss neu rechnen, da fast doppelt so viel gegessen wird wie sonst!

Wie kann es anders sein: Bei so vielen Menschen, deren Arbeit koordiniert sein will, gibt es jeden Tag mehrere Besprechungen – in der Koordinationsgruppe sowie auf den einzelnen Baustellen. 

 Sonntag, 30. Juli

Traditionell der Vortag, an dem es mit der Begrüßung anfängt (ja, tatsächlich!) und es schon vormittags losgeht mit einem Rundgang zu den Baustellen, die in der Woche bearbeitet werden. Jede Baustelle hat eine/n Baustellenkoordinatorin, die “ihre” Baustelle vorstellt und die gewünschte Anzahl an Mitmacher_innen ansagen. Dabei überlegt sich jede Person der BaseG, wo sie mitmachen möchte.

————————————————über die Vorbereitungen——————————————————

Donnerstag, 27. Juli

Endlich kommt mal wieder die Sonne raus und lässt selbst wilde Baustellen in schönem Licht erscheinen, so z. B. unsere Teichbaustelle:

An allen Ecken und Enden wirbeln Menschen und Maschinen, damit die groben Arbeiten so weit wie möglich erledigt sind, wenn am Sonntag alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen der BaseG anreisen. Unser Gelände verändert sich rasant, es lohnt sich wirklich, jeden Tag einen Rundgang zu machen und zu beobachten, was so alles passiert. Im Duschtunnel geht es an den Endspurt, denn dort sollen sich die 140 Landschaftsgärtner duschen bzw. sich an den hübsch gestalteten Waschbecken waschen können.

 

Vorm Altbau ist ein kleiner Bagger aktiv und hat angefangen, den Asphalt aufzureißen. Und am Sanitärgebäude sind noch Spuren der Regenzeit zu sehen …

 Dienstag, 25. Juli

Zu viel Wasser überall!

Es regnet seit gestern morgen ununterbrochen Bindfäden – mal dünne, mal dicke … die Erde ist aufgeweicht und rutschig. Eigentlich müssten etliche Flächen gemäht werden, um dort Zelte aufzustellen – aber das geht einfach nicht! Also heißt es: “Warten auf besser Wetter …”. Die Baustellen kommen langsam in Fahrt, aber bei dem Regen ist das auch nicht so einfach. Zum Glück gilt es noch, die Sanitäranlagen in einem der Gewächshäuser fertig zu stellen – das kann auch gut bei Regen passieren 🙂

Daneben passieren noch kleine Unglücke wie ein Wasserrohrbruch (am vergangenen Freitag) und der Heizungskeller läuft voll Wasser (heute). Also: Es kann eigentlich nur besser werden!